Aber im Augenblick brennt das Licht noch, also reden wir ganz aufrichtig über Angst. Reden wir darüber, wie man an den Rand des Wahnsinns kommt… und vielleicht auch noch ein Stück darüber hinaus.
Stephen King: „Nachtschicht - Night Shift“ (Vorwort)
Claudia Vera Hirsch
geboren in Eisenerz
aufgewachsen in Hieflau
studiert in Graz (Germanistik, Altphilologie)
wohnhaft in Graz
verheiratet mit Markus
eine Katze
schreiben
malen
zeichnen
Papier falten (Origami)
Schmuck gestalten
Sport
lesen
Filme und Serien anschauen
neu: E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann
neu: Stephen King: Carrie
neu: Kafka: der Film - Die Problematik von Biopics
neu: Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen - Die Rolle des Zufalls
Franz Kafka: Das Schweigen der Sirenen
Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Franz Kafka: Heimkehr (eine sehr persönliche Anlehnung)
neu: J. C. Oates: Beim Schreiben allein
Blogartikel zu Autoren und literarischen Themen:
Paul Celan: Sprachgitter und die Niemandsrose
Neu: Meinen Blog findet ihr unter „Autobiografisches“.
Hier befasse ich mich mit der Problematik, die das Schreiben einer Autobiografie mit sich bringt:
Die Autobiografie-Es ist ja alles schon da (11. 1. 2026)
Für wen schreibe ich? - Schreiben für sich selbst
(12. 1. 2026)
Schreiben für die Öffentlichkeit (24. 1. 2026)
Überlegungen zum Stil (2. 2. 2026)
Illoyalität gegenüber Verstorbenen (15. 2. 2026)
Schreiben als Wahrheit oder Narrativ (24. 2. 2026)
Die Angst der Schreibenden vor der KI (2. 3. 2026)
Kafka revisited - ist der Titel meiner Homepage, und ich möchte an dieser Stelle meine Intention erklären und darstellen, was man auf dieser Seite erwarten kann oder darf.
Es handelt sich um keine klassischen Interpretation zu Texten von Franz Kafka und anderen Autoren, davon gibt es schon so viele und so wissenschaftliche, dass hier nichts mehr hinzugefügt werden muss. Diese Seite ist eine persönliche Kommunikation mit einem Autor, der meiner Meinung nach allgegenwärtig ist und es auch immer sein wird. Die Texte Kafkas wachsen mit dem persönlichen Alter und der Zeit mit. Wir lesen diese Texte als junge Menschen anders als in mittleren und späteren Jahren. Wir lesen seine Texte in den verschiedenen Jahrzehnten und Jahrhunderten anders, sie werden niemals alt oder wirken historisch, sondern bleiben modern und zeitgemäß.
Diese Seite enthält meine persönlichen Gedanken zu einem Autor, der mich immer wieder neu inspiriert und mir Denkanstöße gibt. Franz Kafka nähert sich in seinen Texten den wesentlichen Bereichen des Lebens, er nähert sich nicht nur, sondern geht mitten in diese Bereiche hinein und kennt keine Gnade in seiner Direktheit. Trotzdem trösten die Texte Kafkas, indem sie in ihrer Absurdität auch Zwänge und Angst lösen und das Leben in seiner besonderen Ausformung zeigen.
Aber auch andere meiner Lieblingsautorinnen und Autoren finden hier Platz. Noch sind es wenige, aber ich hoffe, die Sammlung bald vergrößern zu können.
Nun bleibt für mich noch der Wunsch allen Leserinnen und Lesern, die sich auf diese Seite "verirren", die hier besprochenen Texte durch meine Gedanken näher zu bringen und sie neugierig aufs Lesen zu machen.
Viel Freude an der Literatur!
Mein Blog
beschäftigt sich mit den Themen Autobiografie und Familiengeschichte. In kurzen Beiträgen formuliere ich meine Gedanken zum autobiografischen Schreiben, besonders mit dem ganz persönlichen Hintergrund, beim Schreiben meiner eigenen Geschichte nicht einsam zu werden. „Beim Schreiben allein“ heißt ein kleiner Textband von Joyce Carol Oates über das Verfassen von Büchern, in dem sie im Vorwort folgenden ersten Satz formuliert: „Schreiben ist die einsamste aller Künste“, und es wird ihr wohl kaum jemand widersprechen. Auch ich spüre diese Einsamkeit beim Schreiben meiner Familiengeschichte, wobei ich in meinem Fall beim Wort „Kunst“ zu viel Respekt empfinde, um es für mein Arbeiten zu verwenden. Ich hatte 41 Jahre lang einen Beruf, in dem ich jeden Tag von einer großen Anzahl von Menschen umgeben war, die mir zu allem, was ich sagte, unmittelbar eine Rückmeldung gaben, manchmal positiv, manchmal negativ, aber ich war nie allein. Ich habe mir seit Jahren gewünscht, meine Geschichte niederzuschreiben, und zwar aus verschiedenen, sehr persönlichen Gründen. Ich musste warten, bis die ersehnte Zeit dazu da war, und nun bin ich „beim Schreiben allein“ und es ist gar nicht so leicht, ohne Rückmeldung auszukommen.
Mein Blog begleitet mich und gibt mir die Möglichkeit, mit jemandem in Kontakt zu treten, indem ich die anonymen Besucher in meiner Statistik sehen kann. Dafür danke ich euch.